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Der Kammerchor Fürstenwalde/Spree sucht NachwuchsWir suchen Nachwuchs.

Der Kammerchor »Geschwister Scholl« Fürstenwalde sucht zum Fortbestehen des Chores vor allem Männerstimmen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Hans Hellmuth, Grenzstraße 75, 15518 Rauen, Tel.: 03361 3671135, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zusammen macht es mehr Spaß!

In unserem Flyer können Sie sich über unseren Chor informieren.

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Singen ist gesund und macht froh!

Dass das Singen im Chor viel Freude macht, wissen die Mitglieder von Laienchören genau. Dass es auch eine positive Auswirkung auf die Gesundheit hat, haben sie mit Sicherheit zumindest gespürt. Verschiedenste wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass das gemeinschaftliche Singen im Chor nicht nur positive psychische Auswirkungen hat, sondern auch eine Reihe von physischen Reaktionen zeigt, die sich vorteilhaft auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken.

So wurde in einer Studie des Instituts für Musikpädagogik der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität gezeigt, dass sich aktives Singen sehr deutlich auf die Produktion des Stoffes Immuglobolin A im Speichel auswirkt, das ist der Stoff, der die oberen Atemwege vor Infektionen schützt. Beim passiven Hören von Musik durch dieselben Probanden konnte dieser Effekt nicht beobachtet werden (Deutscher Chorverband).

Schwedische Forscher untersuchten in den neunziger Jahren über 12 000 Menschen aller Altersgruppen und entdeckten, dass Mitglieder von Chören und Gesangsgruppen eine signifikant höhere Lebenserwartung haben als Menschen, die nicht singen (Die Welt 16-12-2007). Eine Studie der schwedischen Universität Göteborg (Fachjournal "Frontiers in Neuroscience") weist nach, dass Chormitglieder, die gemeinsam singen, auch ihre Herzfrequenzen aneinander anpassen: Ihre Herzen schlagen synchron. Das kontrollierte Ein- und Ausatmen sei außerdem gesund und könne ähnlich wirken wie Yoga, berichten die Forscher. Andere Studien hätten bereits gezeigt, dass Singen im Chor die Bewegungen der Muskeln und Nervenaktivitäten in großen Teilen des Körpers synchronisiere, berichtet Björn Vickhoff von der Sahlgrenska Academy der Universität Göteborg. Nun sei der Beleg erbracht worden, dass dies auch für das Herz gelte (Spiegel Online 9-7-2013).

Heute wird an vielen Grundschulen das Singen leider nicht mehr so intensiv gepflegt. Dadurch fehlt vielen Heranwachsenden die Erfahrung, die Kinder noch sehr unbekümmert machen können: Der eigenen Stimme beim Singen Kraft und Raum zu geben. Dies als Erwachsener erstmals zu erfahren, erfordert dann deutlich mehr Überwindungskraft. Dabei sind sich Wissenschaftler einig, dass nahezu 90% aller Menschen die Fähigkeit besitzen, eine Melodie aufzunehmen und mit ihrer eigenen Stimme wiederzugeben. Oder wie es die Berliner Ärztin und Gesangstherapeutin Carien Wijnen ausdrückt: “Wer sprechen kann, kann auch singen" (Die Welt 16-12-2007).